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Adaptiver Interessefragebogen

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Quick Facts

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    Sprache

    NL | EN | DE | FR | IT

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    Normgruppe

    Beratung (N=6474)

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    Zeit

    5 Minuten

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    Credits

    115

Der Adaptive Interessefragebogen (AIF) misst, welche Arbeitsfaktoren jemanden interessieren. Dieser Fragebogen ist eine adaptive Version vom IAB (Interessefragebogen für Aufgaben und Branchen).

Vorteile von adaptiven Tests

  • Kandidat bekommt immer die Fragen, die für ihn/sie am relevantesten sind
  • Der Fragebogen kostet weniger Zeit (durchschnittlich viermal schneller als klassischer Test)
  • Im Gegensatz zu traditionellen Fragebögen gibt der AIF auch genaue Einschätzungen von relativ hohen und niedrigen Punktzahlen

Beispielfrage AIF – Es gefällt mir:

Test | Adaptiver Interessefragebogen

Anwendung

Der AIF kann bei allen Fragen eingesetzt werden, bei denen es wichtig ist, mehr über die Interessen einer Person zu erfahren. Da die Ausfüllzeit dieses Fragebogens sehr kurz ist, kann er vielseitig eingesetzt werden. Beispiele für mögliche Anwendungen sind Coaching und Karriereberatung. Daneben können Sie den Fragebogen leicht mit anderen kombinieren, ohne dass der Kandidat stundenlang Fragebögen ausfüllt.

Entwicklung

Der Fragebogen basiert auf dem Holland-Modell von Berufsinteressen, erweitert mit IT (siehe unten), und enthält dieselben Fragen wie der gründlich validierte IAB (Interessefragebogen für Aufgaben und Branchen), der von der COTAN positiv beurteilt wurde. Im Gegensatz zum traditionellen IAB ist der IAF ein adaptiver Fragebogen.

Das Holland-Modell erweitert mit IT

Aus Studien ergab sich, dass das gebräuchliche Holland-Modell für Berufsinteressen um einen neuen Faktor erweitert werden kann, nämlich das Interesse in IT/Informatik. Das ist nicht verwunderlich, Holland formulierte das Modell mit sechs Typen Berufsinteressen im Jahre 1958. Zu dieser Zeit hatte der Sektor IT noch nicht die heutige allgegenwärtige Form angenommen. Durch die Studien wurde deutlich, dass IT einen eigenständigen Faktor darstellt und als Interessengebiet an das Modell hinzugefügt werden kann. Das „Holland-Plus-Modell“, das wir nun im AIF nutzen, hat folgende sieben Skalen: Realistisch, Intellektuell,  Künstlerisch, Sozial, Unternehmerisch, Konventionell und IT.

Branchen
Neben dem Messen von Interessen stellt der IAF auch 40 Branchen dar, die mit den Interessengebieten verknüpft sind. Hierdurch verdeutlicht der IAF schnell, welche Berufe möglicherweise zu den Interessen passen könnten.

Aufgaben

Schlussendlich gibt der Fragebogen Auskunft über die Aufgaben, die mit den gefundenen Interessen übereinstimmen. Die Berufs- oder Studienwahl kann schließlich auch auf Grundlage der speziellen Aufgaben getroffen werden, die bei einer bestimmten Stelle dazugehören. Der IAF unterscheidet die folgenden Aufgaben:

Soziale Aufgaben: Helfen, Konflikte lösen, Menschen überzeugen, Motivieren, Kontakt aufrecht erhalten, Coaching, Kunden betreuen, Verhandeln, Zusammenarbeit mit Kollegen, Menschen beeinflussen, Menschen beraten, Lehren, Management, Kurse und Schulungen geben.

Mentale Aufgaben: Kreativ sein, Lesen, Schreiben, Strategisches Denken, Analysieren, Berechnungen ausführen, Planen, Organisieren, Informationen sammeln.

Unterstützende Aufgaben: Aktivitäten planen, Ressourcen und Objekte verwalten, Dienstpläne erstellen, administrative Aufgaben, Projekte leiten

Motorische Aufgaben: Mit den Händen arbeiten, Große Maschinen bedienen, Fahrzeuge fahren, Mit Maschinen arbeiten, Maschinen reparieren, Mit elektronischen Geräten arbeiten, Mit Computern arbeiten, Sich körperlich anstrengen, Elektronische Geräte reparieren.

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